
Über uns
Gemüsekiste aus solidarischer Landwirtschaft in Altötting & Mühldorf
Unsere Wurzeln –
so ist unsere solidarische Landwirtschaft entstanden
Die Solawi Lenzwald ist aus dem Verein Puls der Erde hervorgegangen. Puls der Erde wurde 2015 am Lenzwald in Polling gegründet. Ziel ist die Erforschung und Verbreitung nachhaltiger Lebensweisen. Die Landwirtschaft war von Anfang an Bestandteil des Projekts. Zu Beginn war die Solawi im Verein Puls der Erde e.V. angesiedelt; seit März 2019 ist sie in einem eigenen Verein organisiert und Pächter bei Puls der Erde.
Im Projekt sind neben der Solawi eine Lebensgemeinschaft, ein Seminar- und Gästehaus sowie mehrere Freiberufler:innen angesiedelt.

Unser Team

Tassilo (Vorstand und Gärtner)
Mein Lieblingsgemüse: 🍅

Jakelin (Gärtnerin)
Mein Lieblingsgemüse: 🍅

Theresa (Gärtnerin)
Mein Lieblingsgemüse: 🧅🧄

Aaron (Gartenbauhelfer)
Mein Lieblingsgemüse: 🥦

Magrit (Verwaltung)
Mein Lieblingsgemüse: 🥔🍅🥕🌽

Regina (Packteam)
Mein Lieblingsgemüse: 🥔

Sabine (Packteam)
Mein Lieblingsgemüse: 🥬🍅🥒

Katja (Fahrteam)
Mein Lieblingsgemüse: 🍅🥒🥦

Sandra (Fahrteam)
Mein Lieblingsgemüse: 🥕🧄🥦

Horst (Fahrteam)
Mein Lieblingsgemüse: 🍆🥔🧅🧄

Marie (Fahrteam)
Mein Lieblingsgemüse: 🍆
Das zeichnet uns aus
Regenerative Landwirtschaft seit 2015 – gesunde Erde im Fokus
Fruchtbare Erde ist die Grundlage für unsere Ernährung. Doch durch intensive Bewirtschaftung, Monokulturen, Kunstdünger und chemische Pflanzenschutzmittel hat die natürliche Fruchtbarkeit vieler Böden stark gelitten. Die heutigen Erträge sind oft nur noch durch den Einsatz kurzfristig wirksamer Dünger möglich.
Wenn wir diese Entwicklung fortsetzen, gefährden wir langfristig unsere Lebensgrundlage. Deshalb gehen wir einen anderen Weg und arbeiten nach den Prinzipien der regenerativen Landwirtschaft. Unser Ziel ist es, den Boden nicht nur zu erhalten, sondern zu verbessern. Im Mittelpunkt steht dabei der Aufbau von Humus – die Grundlage für fruchtbare Erde.

Regenerative Landwirtschaft bedeutet für uns:
- Aufbau von Humus und damit langfristige Steigerung der Bodenfruchtbarkeit
- Förderung der Biodiversität über und unter der Erde
- Verbesserung des Wasserspeichervermögens der Böden
- Schutz vor Erosion und Nährstoffverlusten
- Stärkung der Widerstandsfähigkeit gegenüber Klimaveränderungen
In der Praxis verzichten wir konsequent auf Pestizide und Kunstdünger und arbeiten mit natürlichen Kreisläufen wie Kompostwirtschaft, Mulchen, vielfältigen Fruchtfolgen, dauerhafter Bodenbedeckung, Mischkulturen und schonender Bodenbearbeitung. So entsteht ein lebendiger Boden, der sich selbst erhält und weiterentwickelt.
Gesunde Böden speichern mehr Wasser, sind widerstandsfähiger gegenüber Extremwetter und liefern nährstoffreiche Lebensmittel. Gleichzeitig wird durch Humusaufbau CO₂ im Boden gebunden und langfristig gespeichert.
Solidarische Landwirtschaft seit 2017 – Verantwortung und Ernte teilen
Die Landwirtschaft steht heute vor großen sozialen Herausforderungen: Viele Betriebe stehen unter starkem wirtschaftlichem Druck durch Marktpreise und Abhängigkeit von Subventionen. Das führt oft dazu, dass entweder Mensch oder Natur ausgebeutet werden – oder Betriebe ganz aufgeben müssen.
Bei einer solidarischen Landwirtschaft schließen sich Erzeuger:innen und Verbraucher:innen als Verein zusammen und finanzieren gemeinsam die Jahreskosten für die Produktion der Lebensmittel. Die Verbraucher:innen erhalten hochwertige Nahrungsmittel und die Landwirt:innen können ohne finanziellen Druck und frei von Marktzwängen arbeiten. Dadurch wird eine transparente, vielfältige, nachhaltige und faire Landwirtschaft möglich.

Erklärvideo Solawi Lenzwald
Wir in den Medien

MÜHLDORFER ANZEIGER: Ökologisch sinnvoll und wirtschaftlich arbeiten
31.05.2023

ALTÖTTINGER ANZEIGER: „Wir müssen die Agrarwende hinkriegen“
15.07.2022

MÜHLDORFER ANZEIGER: Ein Leben für die Erde
18.03.2021













