Liebe/r MitgärtnerIn,

    schön, dass Du Dir die Zeit nimmst, unsere Solawi zu evaluieren! Du hast hier die Möglichkeit, Rückmeldungen zu geben und Wünsche einzubringen. Es geht diesmal vor allem um den Anbau und die Planung des kommenden Wirtschaftsjahres - Deine Stimme zählt! Bist Du weiter dabei? Wenn ja, mit wievielen Menschen und wievielen Anteilen?

    Die Fragen in dieser Umfrage beziehen sich auf den Winter 2020/2021.

    Es sind 10 Fragen und die Beantwortung dauert ca. 10 Minuten. Viel Spaß!

    Euer Gabriel
    Für die Kerngruppe


    Frage 1

    In welchen Jahren warst/bist Du MitgärtnerIn?

    Eine Saison / Wirtschaftsjahr geht immer von 01.05. eines Jahres bis zum 30.04. des Folgejahres.


    Frage 2

    Wieviel(e) Anteil(e) beziehst Du und wieviele Menschen essen davon?


    Frage 3

    Bitte Schätzen: Wieviel Prozent Deines Gemüsebedarfs (Frisch und Eingemachtes) werden durch die Solawi für oben genannte Personen in diesem WINTER gedeckt?


    Frage 4

    So beurteilen die Gärtner die Ernte:

    Zwiebeln: fast ein Total-Ausfall (ca. 10% geerntet), wahrscheinlich weil sie unbeabsichtigt zu tief gelegt wurden
    Kartoffeln: unterdurchschnittlich, ca. 19 t/ha (Durchschnitt im Ökolandbau: 22t/ha; 2018 hatten wir 34 t/ha)
    Rotkohl: fast ein Total-Ausfall (max. 10% geerntet), Kälte, Nässe, Bodenschwierigkeiten
    Weißkohl: insg. eher durchschnittlich
    Karotten: wisst Ihr selber, gell 🙂 4 Tonnen haben wir geerntet. Das ist unübertroffen viel
    Der Frühsommer-Blumenkohl hatte unterdurchschnittliche Erträge, der Herbst-Satz ist nix geworden (zu kalt ab Oktober)
    Bei den anderen Kulturen waren die Erträge eher durchschnittlich
    2 Spinatsätze im Herbst sind leider nix geworden
    Der Kürbis hat eher unterdurchschnittlich geerntet (wenige, eher kleine Früchte)

    Wie gut haben Dir die Mengen der einzelnen Kulturen gereicht?

    Bedenke: EIN Anteil ist für die Grundversorgung EINER erwachsenen Person ausgelegt!
    ZWEI Anteile für die Vollversorgung EINER erwachsenen Person.

    Menge insgesamt

    Brokkoli

    Blumenkohl

    Chicorée

    Feldsalat

    Grünkohl

    Kartoffeln

    Kohlrabi (Lager)

    Kürbis

    Lauch

    Karotten

    Pastinake

    Petersilienwurzel

    Rettich schwarz

    Rote Beete

    Rotkohl

    Salat, Asia-

    Salat, Endivien-

    Salat, Zuckerhut-

    Salat, Postelein-

    Sellerieknollen

    Spinat

    Weißkohl

    Wirsing

    Zwiebeln


    Frage 5

    Aktuelle Tendenz: Bist Du in der kommenden Saison weiter dabei?
    Wenn ja, warum?
    Wenn nicht, warum nicht? Was müsste sich verändern, damit Du weiter dabei bleibst?

    Wenn Du hier auf nein klickst, ist das noch keine Kündigung. Falls Du kündigst, ist der Wiedereinstieg problemlos möglich, solange es freie Anteile gibt.


    Frage 6

    Wieviele Anteile möchtest Du in der kommenden Saison beziehen?

    (wenn Du weiter dabei bist) Dies ist noch kein Bieten und Anmelden, sondern nur eine Vorabfrage für die Planung. Basierend auf Deinem Bedarf und der Versorgung in der letzten Saison:


    Frage 7

    Brot und Eier?

    Es gibt immer wieder Überlegungen, das Angebot zu erweitern. Jetzt brauchts Eure Meinung zu Brot und Eiern.

    Brot
    Zum einen haben wir über unser Fördermitglied Hans Steck in Altötting Kontakt zum Reschen Biobäcker Markus Huber, Backstube in Neuötting. Hans hält es für realistisch, dass wir dem Markus Getreide liefern und er daraus "unser" Brot bäckt. Das Getreide könnte z.B. Dinkel von unserem früheren Verpächter Franz Egger sein. Den Anbau könnten wir ihm solidarisch finanzieren und dafür die Ernte bekommen (noch nicht mit Franz abgesprochen).
    Das Brot könnte als "Modul" dazu kommen, mit einem zusätzlichen Beitrag für diejenigen, die das wollen.

    https://www.der-resche-biobaecker.de/

    Eier aus dem Hühnermobil
    Tassilo hatte die Idee, dass wir uns ein Hühnermobil auf unsere Gründüngungsflächen am Acker stellen (noch nicht mit unserem Verpächter Thomas Hager abgestimmt) und dort Legehennen mit Bruderhähnen halten.
    Kapazitätsmäßig könnte ein Huhn pro Anteil möglich sein, müsste man aber mal richtig durchrechnen.
    Übergangsweise könnte auch ein anderer Betrieb, der schon ausgerüstet ist, ein Mobil dorthin stellen, dann müssen wir nicht gleich investieren.

    https://www.oekolandbau.de/landwirtschaft/tier/spezielle-tierhaltung/gefluegel/legehennen/haltung/stall-und-haltungssysteme/mobile-huehnerhaltung/

    Erfahrungswerte zu beiden Produkten in Solawis sind vorhanden und können über das Netzwerk angezapft werden.

    Jetzt die Frage:


    Wieviel Brot bzw. Eier würdest Du dann über die Solawi beziehen wollen?


    Geschafft!

    Danke, dass Du Dir die Zeit genommen hast, die Umfrage auszufüllen!

    Wenn Du noch etwas mitteilen möchtest, kannst Du unten das Kommentarfeld nutzen oder Tassilo und mich direkt ansprechen!

    In Vorfreude auf weitere Forschungs- und Gemüse-Erlebnisse,
    Dein Gabriel
    Für die Kerngruppe


    Falls Du im kommenden Jahr nicht mehr dabei bist, wäre es super hilfreich, wenn Du an der Nachbefragung des Solawi-Netzwerks teilnehmen würdest. Die Solawi Lenzwald bekommt die Daten dann aufbereitet zugeschickt. Deine Beweggründe sind möglicherweise wichtige Hinweise für unsere Solawi am Lenzwald und die Solawi-Bewegung an sich! Die Umfrage ist anonym und kurz - hier geht's zum Fragebogen:
    https://www.1ka.si/a/71150