
Mission: Humus
Erde,
wir haben ein Problem
Klimawandel, Trockenheit, Überschwemmungen, Artensterben.
Die Probleme unserer Zeit sind vielfältig und groß. Gradezu überwältigend.
Aber es gibt eine Lösung die oft übersehen wird und
dabei liegt sie direkt unter unseren Füßen: Boden, Erde. Humus

Klimaschutz
Wenn Pflanzen wachsen dann entziehen sie der Luft CO₂ und binden den Kohlenstoff im Boden. Humus wird aufgebaut und CO₂ in der Atmosphäre reduziert. [1]
Aber macht das soviel aus?
Kurze Antwort: Ja

Artenvielfalt
Humusreiche Erde benötigt keinen Kunstdünger und keine Pestizide [2]. Sie ist Lebensraum für Mikroben, Pilze, Würmer, Insekten (Bienen) und andere Tiere.[3] Regenerative Landwirtschaft braucht keine Ausgleichsflächen, denn die Felder selbst sind Biotope.

Wasser-Speicher
Humus-Erde speichert Wasser wie ein Schwamm. Damit bleibt Regenwasser dort wo es gebraucht wird: Auf dem Feld bei den Gemüse-Kulturen. Humusreiche Erde ist damit robuster gegen Trockenheit und senkt das Risko für Überschwemmungen. [2]

Gesundheit
fängt bei der Erde an
Fruchtbarer Boden lebt von einer enormen Vielfalt an Mikroben und Pilzen. Geht diese Vielfalt verloren, werden Pflanzen krankheitsanfälliger und brauchen immer mehr Chemie, um zu wachsen.
Ganz ähnlich ist es in uns Menschen: Auch unser Darm-Mikrobiom braucht Vielfalt, um uns langfristig gesund zu halten. Eine einseitige Ernährung, Chemikalien oder Antibiotika führen zu einer „Verarmung“ – mit Folgen für unsere Gesundheit. [5]
Gemüse aus unserer Solawi ist vielfältig, saisonal, regional und stammt aus lebendiger Erde ohne Chemie.
Die wichtigsten Infos in Kürze
Unsere Abholstellen
Gemüsegallerie









Quellen
- LfL (Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft), abgerufen am 30.12.2025
- Heinrich-Böll-Stiftung, Bodenatlas, 2024
- BZE-LW (Bodenzustandserhebung Landwirtschaft des Bundes) (https://www.thuenen.de/de/fachinstitute/agrarklimaschutz/projekte/bodenzustandserhebung-landwirtschaft-bze-lw)
- Grassberger, Das leise Sterben, 2019
- https://4p1000.org/wp-content/uploads/2021/01/gov_cst_en_consortium_3-4_research_priorities.pdf
- INRAE (Institut national de recherche pour l’agriculture, l’alimentation et l’environnement)